Kochen mit Cleusters

 

Wie kommt der meiste Saft aus der Zitrone? Wie bringen Kräuter erst wirklich Geschmack? Wie geht das einfachste und dabei vielleicht beste Salatdressing? TV-Koch Jan-Philipp Cleusters weiß es und verrät es bei einem Workshop im Bonner Kochatelier. Zu dem hat Grafschafter eingeladen, um zum einen den Abend, vor allem aber das Essen zu versüßen. Weiterlesen

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Düsseldorfer Nächte: Ein Drink im Phoenix, lecker Essen im U.

Cooles Ambiete aus den 60er Jahren an der Bar des Phoenix im Dreischeibenhaus.

Cooles Ambiete aus den 60er Jahren an der Bar des Phoenix im Dreischeibenhaus.

Keine Chance auf einen Tisch am Samstagabend. Zumindest nicht kurzfristig. Erst seit kurzer Zeit ist das „Phoenix“ aus der Asche des lange verwaisten Dreischeibenhauses zwischen Kö und Schauspielhaus empor gestiegen. Und die Düsseldorfer platzen anscheinend vor Neugier auf den mit viel Kunst dekorierten Fresstempel in der früheren Thyssen-Zentrale. Wir natürlich auch, als wir Freunde in der bösen Stadt besuchen und ein Drink an der Bar sorgt schließlich auch für einen ersten Eindruck. Weiterlesen

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Fisch mit Aussicht: Barracche im Hafen von Trapani auf Sizilien

Im Abendlicht: Im   Fischerheihafen von Trapani warten die Boote darauf, aufs Meer hinaus zu fahren.

Im Abendlicht: Im Fischerheihafen von Trapani warten die Boote darauf, aufs Meer hinaus zu fahren.

Ein Glückstreffer. Auf der Suche nach einem Restaurant mit Meerblick schlendern wir durch Trapani. Direkt am Fischereihafen, der in der Abendsonne liegt, finden wir das „Barracche“. Unten eine Weinbar, in der bereits eine große, fröhliche Runde Platz genommen hat. Oben auf dem Dach das Restaurant, das an diesem windigen Abend mit Plexiplanen geschützt ist. Ein Test auf der Terrasse zeigt, dass wir es dort maximal für den Apero aushalten werden. Also beziehen wir einen Zweiertisch am Fenster. Weiterlesen

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Dolce Vita in Bonn, Teil I: Gino’s Ristorante

Aromenbombe: Carpaccio aus roter Beete mit Pfifferlingen, Rauke und Parmesan.

Aromenbombe: Carpaccio aus roter Beete mit Pfifferlingen, Rauke und Parmesan.

Italienische Restaurants gibt es in Bonn und der Region reichlich. Nicht nur, weil sich die Bundesstadt auch gerne die nördlichste Stadt Italiens nennt. Eines der wirklich alteingesessenen Exemplare ist Gino’s Ristorante, das zugleich den Mitarbeitern der Telekom als gehobene Kantine und erweiterter Besprechungsraum dient und den Bewohner des Johanniterviertels als abendliche Veranda mit kulinarischem Angebot. Weiterlesen

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Bonner Hinterhof mit Charme: Forissimo und Remise im alten Regierungsviertel

Idylle im Innenhof: Karodecken für Tische und Weinkühler im Forissimo.

Idylle im Innenhof: Tische und Weinkühler tragen Karo im Forissimo.

Auf einer Seite ragt der Posttower in den sommerlichen Abendhimmel, auf der anderen flankiert der Lange Eugen die Hinterhof-Idylle. Von Verekhrslärm keine Spur, sondern lauschige Idylle. Im früheren Regierungsviertel hat sich das Karee zwischen Kurt-Schuhmacher- und Fritz-Erler-Straße zu einer kleinen, aber feinen Ausgehmeile gemausert, die fast schon ein wenig großstädtisch anmutet, auch wenn sie nur aus zwei Restaurants besteht: Dem „Forissimo“, alteingesessenem Italiener der Familie Robichon und irgendwie ein Relikt der Bonner Republik, steht nur wenige Schritte durch den Garten, die neu eröffnete „Remise“ gegenüber, die sich zur Edel-Kantine der Post mausert. Beide Lokale sind einen Besuch wert. Und wer im Forissimo anfängt, kann auch zum Absacker in die Remise wechseln. Weiterlesen

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Der Meister der kleinen Dinge: Emil Kuntz in Hayna

Ein Kunstwerk: Lachs mit Tapioka-Perlen macht auch optisch was her.

Ein Kunstwerk: Sushi vom Nori-Lachs mit Tapioka-Perlen macht auch optisch was her.

Herxheim-Hayna liegt da, wo die hügelige Südpfalz in die Rheinebene übergeht. Also eigentlich da, wo die Weinhügel in große Getreidefelder auslaufen. Und trotzdem ist die Krone ein heißer Tipp für ein wunderbares Wochenende. Es locken das besternte Gourmet-Restaurant und die Pfälzer Stuben mit dem von schon von Helmut Kohl und Kurt Beck geschätzten Saumagen. Der schmeckt im Sommer auch auf der Terrasse im schönen Innenhof. Und damit die Kalorien sich nicht allzu schwer auf der Hüfte niederschlagen, gibt es ein reichhaltiges Sportangebot, das von Hallenbad und Sauna über Außenpool und Tennisplatz bis zu den Jogging- und Fahrradstrecken im nahegelegenen Wald und über die Felder reicht. Weiterlesen

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Indisch essen wie der Schach-Weltmeister

Farbige Lichtspiele an der Decke

Farbige Lichtspiele an der Decke

Zugegeben, es gibt in Bonn deutlich günstigere Inder, die auch nicht schlecht sind. Aber in das Indian Palace an der Gotenstraße in Bad Godesberg ist und bleibt mein Favorit. Und damit befinde ich mich in bester Gesellschaft: Als Viswanathan Anand im Oktober 2008 in Bonn seinen Weltmeistertitel im Schach gegen seinen Erzrivalen Wladimir Kramnik verteidigt hatte, feierte der „Tiger von Madras“ seinen Erfolg im Indian Palace. Und das tamilische Schachgenie, das inzwischen von Magnus Carlsen entthront worden ist, muss schließlich wissen, wo die indische Küche wirklich authentisch schmeckt. Weiterlesen

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Darf der Burger mal mit Kirsch sein?

Ohne Messer und Gabel geht beim Kirschburger nichts.

Ohne Messer und Gabel geht beim Kirschburger nichts.

Sie heißen Burgermanufaktur oder Burgermeisterei. Es scheint, dass gegrilltes Hackfleisch so sehr in aller Munde ist wie selten zuvor. Ein neuer Fast-Food-Trend? Wohl eher nicht, denn bei den neuen Burgerbuden ist alle deluxe. Selbst von Bude oder Imbiss zu sprechen, wird der Sache nicht gerecht. In die Reihe der feinen Schnellrestaurants mit Wortspielnamen reiht sich nun auch der Godesburger ein. Weiterlesen

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La Cor de Chasse in Wéris: Sterneküche zum Spottpreis

Blick in die Küche: Mario Elias am Herd.

Blick in die Küche: Mario Elias am Herd.

Ute hat schon gequengelt, dass es so lange dauert, bis hier etwas von unserem kulinarischen Wochenend-Trip in die Wallonie zu lesen ist. Und Recht hat sie, auch wenn unser Spätsommer-Ausflug ins La Cor de Chasse in Wéris wettertechnisch wie so vieles in dieser Jahreszeit, die ihren Namen nicht verdient, ganz regelrecht ins Wasser gefallen ist. Weiterlesen

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Weiße Meile – Diner en Blanc

Bitte am Rande Platz nehmen.

Bitte am Rande Platz nehmen.

Wer dazu gehört, erkennt man schon in der Tiefgarage. Die Leute reisen ganz in Weiß an und packen ihre Siebensachen aus dem Kofferraum: Picknickkörbe, Weinkartons und hier und da ein Baguette unter dem Arm. Zeit fürs nächste Diner en Blanc in der Friedrichstraße, dem Flashmob mit Tradition. Weiterlesen

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