Seekarten und andere Details verströmen ein bisschen Hafenflair im Restaurant unweit des Osthafens, auf der Terrasse herrscht französischer Bistro-Schick und auf der Herrentoilette hängen knallrote geöffnete Lippen als Urinale an der Wand und erinnern an die Rolling Stones: Im Frankfurter The Goldman wird schon optisch einiges geboten. Aber noch viel spannender ist das, was unweit des imposanten neuen Glaspalates der Europäischen Zentralbank (EZB) auf den Teller kommt. Weiterlesen
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Schweinsbäckchen mit Aussicht
Wohin im Urlaub abends zum Essen? Spanien bietet da an jeder Ecke was. Paella, Spieße, Aioli zum Reinknien – alles lecker, günstig. Die Portionen sind so groß, dass man vor dem letzten Stück auf dem Teller oft aufgeben muss. Doch ein wenig außerhalb der Touristenhochburg Empuriabrava gibt es noch was ganz Besonderes, Unerwartetes. In den stillen Höhen von Palau-saverdera vergisst du die Zeit. Das Terranova ist oben das letzte Haus im Ort. Doch bei der Gastfreundlichkeit das erste.
Blick auf den Fußboden
Wie farbig und verlockend sich doch Essen in Szene setzen lässt. Bestes Beispiel sind dafür die etlichen Magazincover von Koch-, Essens- und Lifestylemagazinen. Diese Ästhetik verschlägt einem aber schon die Sprache, wenn sie praktisch ins Unendliche wächst. Weiterlesen
Bresaola in den Bergen
Vom Ortasee bis in die Berge des Piemonts zieht es sich. Das liegt weniger an den Kilometern – so viele sind das gar nicht – als viel mehr an den Serpentinen. Susanne und Raymond machen sich aber auf den Weg, um im kleinen Dorf Sabbia mit rund 50 Einwohnern köstlichen Bresaola zu genießen. Weiterlesen
Bonner Blogger: Aus dem Internet ins Café

Die Bonner Blogger mal nicht im Internet: (von rechts) Christina, Frau S., Karin, Elena, Annika, Christian und Richard.
Jetzt wird mal nicht selbst gekocht. Das Internet lasse wir mal für ein paar Stunden Internet sein und kommen ans Licht. Beim ersten Treffen von Bonner Food- und Genuss-Bloggern stellt sich raus: Die nehmen den Mund ganz schön voll. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie angeben. Ach was. Natürlich dreht sich alles ums Essen. Vernetzen macht Appetit. Weiterlesen
Ankommen und Bleiben
Bein den Brauns gibt es kein öffentliches WLAN, der Coffee to go heißt Coffee to stay. Im Unkeler Lämmlein soll der Gast erst einmal ankommen und beim Betreten nicht schon ans Hinterher, das Nach-Hause-Gehen denken. Zugegeben, das endet dann manchmal damit, dass man das letzte Boot oder den letzen Zug nur noch im Schweinsgalopp erreicht. Aber das ist dann auch schon der einzige Preis für ein paar gemütliche Stunden – bei leckerem Wein und schmackhaften Käse-, Wurst oder Schinkenplatten. Weiterlesen
Was zum Knabbern
Der Aperitif in Frankreich ist weit mehr als ein Schluck Alkohol vor dem Essen. Er soll natürlich zum einen den Appetit anregen, aber dient auch dem sozialen Miteinander. Immer mit dabei: ein paar kleine Häppchen, Chips oder getrocknete Früchte und Nüsse. Kein Wunder, dass es die mittlerweile an großen Theken zum Selbermischen gibt. Weiterlesen
Der Nussgeist von Meckenheim
Aus was man nicht alles Schnaps machen kann. Zum Beispiel Bananen. Karl-Josef Brauweiler hat es mal versucht, als ihm eine ganze Lage des Obstes angeboten wurde. Das Ergebnis: reine Geschmackssache, wie er bei einer Hofführung in Meckenheim bei Bonn zugibt. In eine ganz andere Richtung als die üblichen Obstbrände (was überhaupt nicht abwertend gemeint ist) geht sein Haselnussgeist. Der breitet sich in seiner ganzen Fülle im Mund aus und will auch nach dem Runterschlucken lange nicht mehr verschwinden. Weiterlesen
Rezept: Pancakes – wie in Amerika
Irgendwann habe ich mal während der amerikanischen Wochen beim Discounter so ne Plastikflasche mit Pulver für Pancakes gekauft. Da sollte bloß noch Milch rein, feste schütteln und ab in die Pfanne. Irgendwas habe ich dabei falsch gemacht, so dass am Ende noch klebrige Reste in der Flasche blieben. Über das Ergebnis aus der Pfanne will ich lieber kein Wort verlieren. Also: selbst machen. Es ist – wie so oft – einfach und preiswert. Die Pfannkuchen schmecken wie zum Frühstück in den USA. Echt. Weiterlesen
Rezept: Lillet Berry
Rot und Grün: Mit Aperol Spritz und Hugo sind heute die Aperitifs richtig bunt geworden. Geschmacklich geht es genauso vielfältig zu. Während ersterer Drink eher herb ist, schlägt bei Letzterem eher die süß-minzige Note durch, der die Limette noch den kleinen Säurekick gibt. Wer kennt das nicht. Doch neben Porto, Wermut oder dem klassischen Champagner gesellt sich noch ein weiterer kleiner Star, der sich mischen lässt oder auch pur getrunken werden kann: Der Lillet aus Fankreich – hier in einer Variante mit Wild-Berry-Limonade. Weiterlesen









