{"id":912,"date":"2012-12-03T08:51:35","date_gmt":"2012-12-03T08:51:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/?p=912"},"modified":"2012-12-03T08:51:35","modified_gmt":"2012-12-03T08:51:35","slug":"wochenende-in-piesport-an-der-mosel-weinverkostung-und-sternekuche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/?p=912","title":{"rendered":"Wochenende in Piesport an der Mosel: Weinverkostung und Sternek\u00fcche"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_921\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WPiesport.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-921\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-921\" title=\"WPiesport\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WPiesport-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-921\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf Piesport aus dem Steilhang mit der Spitzenlage Goldtr\u00f6pfchen.<\/p><\/div>\n<p>Alle Jahre wieder fahren wir mit Peters Studienkumpels und deren Frauen zur Weinprobe. Alle Jahre wieder k\u00fcmmert sich eines der sechs Paare um die Organisation. Jetzt schon zum 22. Mal! Eine klasse Sache, sich solche Traditionen zu schaffen, die verbinden. Und nur auf diese Weise kriegen wir es \u00fcberhaupt hin, uns zumindest ein mal im Jahr mit der ganzen Truppe zu treffen, deren Wohnorte quer durch die Republik verstreut liegen. Selbst mehrj\u00e4hrige Auslandsaufenthalte einzelner Beteiligter haben uns nicht davon abgehalten. \u00dcber Wein haben wir in der Zeit viel gelernt, manches Anbaugebiet kennengelernt und der Standard von \u00dcbernachtungen und Restaurants ist \u00fcber die Jahre auch gestiegen. Diesmal ist Piesport an der Mosel an der Reihe.<!--more-->Ein Wochenende in der Vorweihnachtszeit, Freitagabend: Anreise ins <a href=\"http:\/\/www.schanz-hotel.de\/\" target=\"_blank\">Hotel Schanz<\/a> in Piesport. Als Bonner haben wir diesmal die k\u00fcrzeste Anreise. Doch die Gladbacher Andrea und Frank, die D\u00fcsseldorfer Ute und Hans Gerd, die Marburger Marion und Detlev sitzen schon mit Thilo aus Bielefeld und dem ersten Getr\u00e4nk in der Sitzgruppe neben der Rezeption, als wir ankommen. Begr\u00fc\u00dfungsspektakel, Zimmer beziehen. Schon wenig sp\u00e4ter nehmen wir im schicken, modernen Anbau an einer langen Tafel Platz. Hier serviert Thomas Schanz seine mit einem Michelin-Stern gekr\u00f6nte K\u00fcche.<\/p>\n<p>Schon die Amuse gueules aus dem Meer sind eine Wucht: Die bretonische Felsenauster mit Lavendel schmeckt denjenigen unter uns, die die rohen Muscheln sonst f\u00fcr ekligen Glibber halten. Bei der Ceviche von der Stabmuschel gibt&#8217;s ohnehin keinerlei Vorbehalte und der Tartar vom Schwertfisch erg\u00e4nzt sich ganz wunderbar mit dem grasgr\u00fcnen Gurkensud. Mmmmhhhh, so kann es weitergehen. Und das tut es auch: Nachdem die K\u00fcche ausgiebige und gro\u00dfz\u00fcgige Gr\u00fc\u00dfe geschickt hat, kommen wir zu dem ersten unserer vier G\u00e4nge auf der Karte, die Organisator Hans Gerd f\u00fcr uns vorausgew\u00e4hlt hat. Bei der gro\u00dfen Gruppe war das so vom Restaurant gew\u00fcnscht.<\/p>\n<div id=\"attachment_927\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WSeezunge.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-927\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-927\" title=\"WSeezunge\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WSeezunge-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-927\" class=\"wp-caption-text\">K\u00f6stliche: Getr\u00fcffelte Seezungen Pochette auf Petersilienrisotto mit Pfifferlingen und gr\u00fcnem Spargel.<\/p><\/div>\n<p>Der Riesling-Sekt aus dem Weingut von Vater Schanz wird abgel\u00f6st von einem 2011er Riesling aus dem Weingut Bernhard Eifel aus dem nahen Trittenheim, den der nette und lockere Sommelier empfiehlt. Die klassische Moselrebsorte kommt vom Schweicher Annaberg, wo sie laut Etikett auf rotem Schiefer w\u00e4chst. Ein Wein, der allen am Tisch schmeckt und die Jakobsmuscheln auf asiatischem Gem\u00fcse sch\u00f6n begleitet. Ein H\u00f6hepunkt: die getr\u00fcffelte Seezunge auf Petersilienrisotto mit Pfifferlingen und gr\u00fcnem Spargel. Dazu gibt es im Glas ein Gro\u00dfes Gew\u00e4chs aus dem Kestener Paulinshof aus dem Jahrgang 2011. Mir gef\u00e4llt es, dass es bis dahin von Fisch und Meeresgetier nur so wimmelt. Trotz der winterlichen Au\u00dfentemperaturen eine Symphonie aus dem Meer.<\/p>\n<div id=\"attachment_926\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WHauptgang.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-926\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-926\" title=\"WHauptgang\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WHauptgang-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-926\" class=\"wp-caption-text\">Hirschr\u00fccken unter der Rosinenkruste mit Wirsingroulade, Mandelp\u00fcree, Hagebutte und Cranberry-Pfeffersauce.<\/p><\/div>\n<p>Beim Hauptgang wird dann alles anders: Auf dem Teller liegt jahreszeitlich angepasster Eifeler Hirsch unter einer Rosinenkruste. Dazu tischt Schanz Wirsingroulade, Mandelp\u00fcree und Cranberry-Pfeffersauce auf. Ein netter Kick dazu: die Hagebutte, die als s\u00e4uerlich-fruchtige Creme auf dem P\u00fcree thront. Und wenn wir schon vom Meer in den winterlichen Wald wechseln, dann verlassen wir auch gleich beim Wein die Mosel und auch noch das Land und trinken klassischen Burgunder. Der 2006er Beaune Les Epenottes von Louis Boillot passt gut zu Hirsch und den weihnachtlich-fruchtigen Aromen des Hauptgangs, zu dem die vom Freitagsstau gebeutelten M\u00fcnchener Silke und Volker gerade noch zu recht kommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_930\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/W-Dessert.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-930\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-930\" title=\"W-Dessert\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/W-Dessert-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-930\" class=\"wp-caption-text\">Eine Schnecke ziert das Parfait von der Zwetschge, daneben das gebackene Pralin\u00e9.<\/p><\/div>\n<p>Mit einem edels\u00fc\u00dfen Riesling (2003er Wehlener Sonnenuhr Auslese aus dem Weingut J.J. Pr\u00fcm) und einem Nougatgateau, gebackenem Pralin\u00e9 und Parfait von der Zwetschge findet zumindest der in der Karte gelistete Teil des Men\u00fcs seinen Abschluss. Fein war es und einen weiteren Besuch wert. \u00dcber den Rest des Abends, an dem der nette Service einen munteren, die Ereignisse des vergangenen Jahres austauschenden Freundeskreis \u00fcber eine Restaurant-typische Sperrstunde hinaus ertragen und nicht nur mit Kaffee, Schn\u00e4psen und Petite Fours, sondern auch mit manchem After-Dinner-Bier versorgt haben, breiten wir das M\u00e4ntelchen des Schweigens. Soviel nur noch: Es war ein Fest, an dem es wenig auszusetzen gibt. Allenfalls eines: Den exzellenten Koch, den h\u00e4tten wir gerne noch kennengelernt, bevor wir uns im Hotel seiner Eltern in die Kissen kuschelten.<\/p>\n<div id=\"attachment_941\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWanderung2.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-941\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-941\" title=\"WWanderung2\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWanderung2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-941\" class=\"wp-caption-text\">Rauhreif \u00fcberzieht die Landschaft: Das richtige Wetter f\u00fcr eine Wanderung in den Weinbergen.<\/p><\/div>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen liegt Rauhreif \u00fcber den Steilh\u00e4ngen, Nebelfetzen h\u00e4ngen an den Kuppen fest, dazwischen taucht die Sonne die Kristalle in ein Glitzern. Das richtige Wetter f\u00fcr eine kleine Wanderung durch die Weinberge und am Flussufer entlang. &#8220;Goldtr\u00f6pfchen&#8221; hei\u00dft eine der Spitzenlagen im Steilhang gegen\u00fcber des Ortes. Ein Name, der sich in die blumigen Lagenbeschreibungen an der Mosel einreiht, von Kr\u00f6ver Nacktarsch bis zur Trittenheimer Apotheke. Und wenn einem gar nichts anderes einf\u00e4llt, wird eine Sonnenuhr in den Weinberg gebaut, schon steht die Lagenbezeichnung fest. Was das Goldtr\u00f6pchen angeht, bereiten wir uns aber in der frischen, kalten Luft zugleich auf das Abendprogramm des heutigen Tages und den Kern des Wochenendes vor: die Weinprobe. Diesmal geht es zum Weingut <a href=\"http:\/\/www.hoffmann-simon.de\/\" target=\"_blank\">Hoffmann-Simon in Piesport<\/a>. F\u00fcr Ute und Hans Gerd, die Organisatoren der diesj\u00e4hrigen Tour, sind Winzer Dieter Hoffmann und seine Frau Andrea alte Bekannte. Die Winzersfrau und Hans Gerd haben gemeinsam promoviert.<\/p>\n<div id=\"attachment_944\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWeinstock.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-944\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-944\" title=\"WWeinstock\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWeinstock-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-944\" class=\"wp-caption-text\">Ganz sch\u00f6n knorrig: der Rebstock hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel.<\/p><\/div>\n<p>Sch\u00f6ne Blicke auf die Mosel und Piesport, mit Eiskristallen verzierte Rebst\u00f6cke und Gr\u00e4ser und einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Bernkastel-Kues sp\u00e4ter stehen wir mit einem Glas Riesling-Sekt brut in der Hand in dem gro\u00dfen Probierraum des aus dem 16. Jahrhundert stammenden Hauses, das die Winzerfamilie gekauft und liebevoll saniert hat. Am Nachmittag ist auch noch Thilos Frau Amdrea als letzte Nachz\u00fcglerin zu uns gesto\u00dfen. Wir sind komplett, es kann losgehen. Und die Weinliste, die Dieter f\u00fcr die Probe zusammengestellt hat, kann sich genauso sehen lassen, wie der uralte Gew\u00f6lbekeller des Hauses: Zw\u00f6lf Weine hat er ausgesucht. Darunter mehrere Paare, die wir parallel verkosten sollen, um die Geschmacksunterschiede herauszuschmecken, die durch verschiedene B\u00f6den hervorgerufen werden, sich in verschiedenen Jahrg\u00e4ngen oder verschiedenen Qualit\u00e4tsstufen ergeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_940\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WProsit.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-940\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-940\" title=\"WProsit\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WProsit-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-940\" class=\"wp-caption-text\">Prosit: Mit einem Glas Riesling-Sekt sto\u00dfen wir an und lassen die Weinrobe festlich beginnen.<\/p><\/div>\n<p>Los geht es mit dem Blauschiefer trocken, einem frischen, mineralischen Riesling, Jahrgang 2011. Ein leichter Wein f\u00fcr viele Gelegenheiten, der vielen schmeckt. Wir trinken uns durch die Kl\u00fcsserather Bruderschaft und die Piesporter G\u00fcnterslay. F\u00fcr mich eher verzichtbar: die Rotweine von der Mosel. Regent und Dornfelder treffen als Rebsorten nicht meinen Geschmack, Sp\u00e4tburgunder schmeckt an der Ahr und anderswo einfach besser. Spannend dagegen: Wie viel Unterschied auf der Zunge zwei Gramm Unterschied Restzucker hervorrufen k\u00f6nnen, auch wenn beide Weine gleicherma\u00dfen als feinherb gelten. Ein interessantes Experiment auch die beiden gereiften Auslesen aus der Laurentiuslay, zwischen denen vier Jahre Altersunterschied liegen. Der 1998er hat laut Winzer eine lange Phase gehabt, in denen er schwer genie\u00dfbare Petrolt\u00f6ne entwickelt hatte, wie sie bei gereifteren<\/p>\n<div id=\"attachment_943\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWeinprobe.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-943\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-943\" title=\"WWeinprobe\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WWeinprobe-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-943\" class=\"wp-caption-text\">Winzer Dieter Hoffmann steht am Kopf des Tisches und erl\u00e4utert seine Weine.<\/p><\/div>\n<p>Rieslingen vorkommen k\u00f6nnen. Doch seit diesem Jahr schmeckt er wieder nach Rieslingfrucht und erstaunlich frisch, sein Alter ist ihm kaum anzumerken. Der vier Jahre \u00e4ltere Riesling dagegen erinnert an saftigen Apfelkuchen. Und Winzersfrau Andrea findet, dass der auch gut dazu schmeckt. Am Ende ein Durchmarsch durch das 2011er &#8220;Piesporter Goldtr\u00f6pfchen&#8221;, vom Kabinett \u00fcber die Sp\u00e4t- bis zur Beerenauslese, die in gebrauchten Barrique-F\u00e4ssern gelegen hat. Sie ersetzt ohne M\u00fche ein Dessert oder begleitet es. Peter fehlt die rieslingtypische S\u00e4ure, die sonst gerade auf den oft schiefrigen B\u00f6den an de Mosel recht ausgepr\u00e4gt ist und gerade bei den S\u00fc\u00dfweinen einen Kontrapunkt setzt. Unter anderem eine Sache des<\/p>\n<div id=\"attachment_946\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WEtitketten.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-946\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-946\" title=\"WEtitketten\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/WEtitketten-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-946\" class=\"wp-caption-text\">Das Wohnhaus der Winzerfamilie Hoffmann-Simon ziert das Etikett der Weine.<\/p><\/div>\n<p>Jahrgangs, wie Dieter Hoffmann erkl\u00e4rt. Gerade in den Herbstmonaten sei es sehr warm gewesen: &#8220;Wir haben im T-Shirt gelesen.&#8221; Entsprechend enthalte der Jahrgang weniger S\u00e4ure als andere. Aber auch generell sei er bem\u00fcht, den S\u00e4uregehalt des Rieslings zu b\u00e4ndigen. &#8220;Ich bin kein S\u00e4urefetischist&#8221;, sagt Dieter. Von seinen Weinen solle man eben auch mal eine Flasche trinken k\u00f6nnen, &#8220;ohne Beschwerden zu haben&#8221;. Was wir am n\u00e4chsten Morgen best\u00e4tigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Jahre wieder fahren wir mit Peters Studienkumpels und deren Frauen zur Weinprobe. Alle Jahre wieder k\u00fcmmert sich eines der sechs Paare um die Organisation. Jetzt schon zum 22. Mal! 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