{"id":646,"date":"2012-07-27T19:40:49","date_gmt":"2012-07-27T19:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/?p=646"},"modified":"2012-07-27T19:40:49","modified_gmt":"2012-07-27T19:40:49","slug":"peters-sauvignon-blanc-probe-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/?p=646","title":{"rendered":"Peters Sauvignon-Blanc-Probe"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_639\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Sauvignon0.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-639\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-639\" title=\"Sauvignon(0)\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Sauvignon0-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-639\" class=\"wp-caption-text\">Peter und seine Weinauswahl.<\/p><\/div>\n<p>Schon seit Monaten hat Peter im Keller wei\u00dfe Sauvignons aus aller Welt gehortet. Seit einem Neuseeland-Urlaub am Ende der Studentenzeit ist die Rebsorte im ans Herz gewachsen, die im k\u00fchlen Klima von Marlborough gut gedeiht und wunderbare, nach frisch gem\u00e4htem Gras, Stachel- oder Johannisbeere schmeckende Wei\u00dfweine hervorbringt. Aber auch in S\u00fcdafrika, der Steiermark, S\u00fcdtirol und inzwischen immer h\u00e4ufiger auch in Deutschland gibt es \u00fcberzeugende Sauvignon Blancs. Die urspr\u00fcngliche Heimat der Traube ist allerdings das franz\u00f6sische Loiretal ist, wo sie als Sancerre oder Pouilly-Fum\u00e9 von sich reden macht.<!--more--><\/p>\n<p>Insgesamt 15 Flaschen aus sechs L\u00e4ndern sollten in Peters Sauvignon-Blanc-Blindverkostung ge\u00f6ffnet werden. Der g\u00fcnstigste Wein f\u00fcr sechs Euro die Flasche, die teuersten f\u00fcr mehr als 25 Euro. Eingeladen wurde ein ganzes Rudel wissbegieriger Weintrinker, die nach mit Listen der 15 Weine und Stiften ausgestattet die Gl\u00e4ser kreisen lie\u00dfen, schmeckten, st\u00f6hnten, notierten und probierten. In einer Zinkwanne vom Flohmarkt lagen die Flaschen mit den Resten auf Eis, nachdem jeweils ein halber Liter jedes Weins in eine neutrale Karaffe abgef\u00fcllt worden war. Ein zusammengefalteter Zettel mit des R\u00e4tsels L\u00f6sung klebte mit Tesafilm auf dem Bauch jeder Karaffe. Dann durcheinander mischen und mit einem Edding durchnummerieren. &#8220;Sehen aus wie Urinproben&#8221;, sagte fast jeder Gast beim Blick in unseren K\u00fchlschrank, aus dem die Karaffen nach und nach hervorgezaubert wurden.<\/p>\n<p>Der Inhalt des K\u00fchlschranks und der Zinkwanne: F\u00fcnf S\u00fcdafrikaner und zwar La Motte, Jahrgang 2011, aus Franschoek,\u00a0 Anura Reserve aus 2008, Simonsberg\/Parl, Fleur du Cap, Jahrgang 2010 aus Stellenbosch, Groot Constantia von 2009 und die Private Collection des Weinguts Spier aus dem Jahrgang 2008, ebenfalls aus Stellenbosch. Die beiden Neuseel\u00e4nder Nautilus und Cloudy Bay, beide Jahrgang 2009 aus Marlborough. Mantele von der Kellerei Nals\/Margreid, Jahrgang 2009, und Winkl, Kellerei Terlan, aus dem Jahrgang 2009 &#8211; beide aus S\u00fcdtirol. Der dritte Italiener im Bunde: Collio von Felluga aus Gradisca d&#8217;Isonzo, Jahrgang 2008. Die Franzosen: Ein Pouilly fum\u00e9 von der Domaine Tabordet aus Verdigny an der Loire, Jahrgang 2009, und einen 2010er Sauvignon blanc aus der Touraine von der Domaine du Clos du Bourg. Der \u00f6sterreichische Vertreter: Steinm\u00fchle vom Weingut Kollwentz im Burgenland, Jahrgang 2009. Und zuguterletzt zwei deutsche Weine: ein 2009er vom Weingut Hensel in Bad D\u00fcrkheim in der Pfalz und ein 2011er Insel Mariannenaue von Schloss Rheinhartshausen im Rheingau.<\/p>\n\r\n<div class=\"ngg-galleryoverview\" id=\"ngg-gallery-8-646\">\r\n\r\n\t<!-- Slideshow link -->\r\n\t<div class=\"slideshowlink\">\r\n\t\t<a class=\"slideshowlink\" href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/?p=646&amp;show=slide\">\r\n\t\t\t[Show as slideshow]\t\t<\/a>\r\n\t<\/div>\r\n\r\n\t\r\n\t<!-- Thumbnails -->\r\n\t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-48\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon0.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon0\" alt=\"sauvignon0\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon0.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-42\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon-1.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon-1\" alt=\"sauvignon-1\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon-1.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-45\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon-4.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon-4\" alt=\"sauvignon-4\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon-4.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-43\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon-2.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon-2\" alt=\"sauvignon-2\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon-2.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-44\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon-3.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon-3\" alt=\"sauvignon-3\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon-3.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t\t\r\n\t<div id=\"ngg-image-46\" class=\"ngg-gallery-thumbnail-box\"  >\r\n\t\t<div class=\"ngg-gallery-thumbnail\" >\r\n\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/sauvignon-5.jpg\" title=\" \" class=\"shutterset_set_8\" >\r\n\t\t\t\t\t\t\t\t<img title=\"sauvignon-5\" alt=\"sauvignon-5\" src=\"http:\/\/www.bonn-kocht.de\/wp-content\/gallery\/sauvignon-probe\/thumbs\/thumbs_sauvignon-5.jpg\" width=\"100\" height=\"75\" \/>\r\n\t\t\t\t\t\t\t<\/a>\r\n\t\t<\/div>\r\n\t<\/div>\r\n\t\r\n\t\t\r\n \t \t\r\n\t<!-- Pagination -->\r\n \t<div class='ngg-clear'><\/div>\n \t\r\n<\/div>\r\n\r\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Wein korkte, fiel damit sozusagen aus dem Rennen. Wie sich sp\u00e4ter herausstelle, handelte es sich um den Collio. Sorry, \u00fcber den konnte sich somiit keiner der 16 Probierenden ein Bild machen. Ansonsten stand am Ende fest: Die Geschm\u00e4cker sind verschieden. Als absolut konsensf\u00e4hig kristallisierten sich die S\u00fcdafrikaner heraus. Zumindest z\u00e4hlten sie \u00fcberproportional h\u00e4ufig zu den gek\u00fcrten drei Favoriten und so gut wie nie zu den drei am schlechtesten bewerteten Weinen. Die Nase vorn hatte dabei La Motte, der nicht ein einziges Mal unter den Weinen auftauchte, die nicht geschmeckt hatten. Ausgleichende Gerechtigkeit dagegen, was den von den meisten unter den drei Loser-Weinen gelisteten Sauvignon aus der Touraine angeht: Er schaffte es immerhin bei zwei Probenteilnehmern aufs Treppchen. &#8220;Die haben halt denselben schlechten Geschmack&#8221;, lautete\u00a0ein lakonischer\u00a0Kommentar. Auf jeden Fall haben sie einen den Geldbeutel schonenden Geschmack: Der Franzose aus dem Sortiment von Jacques&#8217; Weindepot war der g\u00fcnstigste Wein im Teilnehmerfeld.<\/p>\n<p>Wass \u00fcbrigens die Treffsicherheit der teilnehmenden Weinfreunde angeht, so sind keine Rekorde zu vermelden: Die Maximalzahl von f\u00fcnf richtig erkannten (oder doch eher richtig geratenen) Weinen hat unsere Freunding Claudia erreicht. Ein feines N\u00e4schen, wie die meisten Frauen. Zwei bis drei hatten manche andere richtig. Aber es gab auch reichlich Teilnehmer, auf deren reich mit Verkostungsnotizen verzierten Liste (&#8220;Katzenpipi&#8221;) sich kein einziger Treffer fand. Egal, ein gro\u00dfer Spa\u00df war&#8217;s trotzdem. Und beim n\u00e4chsten Mal machen wir es uns einfacher. Zum Beispiel indem wir Rot- und Wei\u00dfwein unterscheiden.<\/p>\n<p>Nein, Scherz bei Seite. Pl\u00e4ne f\u00fcrs n\u00e4chste Mal wurden bereits am Abend geschmiedet. &#8220;Sp\u00e4tburgunder&#8221;, warf Stefan eine weitere sortenreine Probe ins Rennen. &#8220;Jeder bringt seinen Lieblingswein mit&#8221;, forderte Richard. Ich bin sicher, da f\u00e4llt uns noch etwas ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon seit Monaten hat Peter im Keller wei\u00dfe Sauvignons aus aller Welt gehortet. 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